Warum ich jetzt schon (beruflich) an Weihnachten denke!

Gute Frage! Weihnachtsgeschichten und das im Sommer? (Sommer? Na ja – geht so). Rein beruflich bedingt. Im September erscheint wieder die MundRaum – ein Magazin für die Zahnarztpraxis (bekommen die goDentis-Partnerpraxen übrigens zwei mal im Jahr kostenfrei). Und ich schreibe auch die ein oder andere Geschichte dazu. In der MundRaum geht es diesmal um Geduld in weitesten Sinne und in unterschiedlichster thematischer Ausprägung. Was das mit Weihnachten zu tun hat? Lest die kleine Geschichte schon vorab und exklusiv.

Viel Spaß!

Wir warten aufs Christkind – nur Geduld, das kommt schon

„Ja ist denn heut‘ scho‘ Weihnachten?“ Diese Frage stellte einst unser aller Fußballkaiser Franz Beckenbauer mehrere Jahre in den Werbefenstern der Deutschen TV-Anstalten – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Komische Frage, sollte man meinen. Denn im Regelfall ist Weihnachten auf die Zeit vom 24. bis 26. Dezember terminiert – und das bekanntlich in jedem Jahr. Na gut! Die Weihnachtszeit, also die Zeit, in der das Weihnachtsfest – diese drei Tage im Jahr – emotional vorbereitet wird, die ist mittlerweile doch zu einem der dehnbarsten Zeitbegriffe der Menschheit geworden. Und wenn man das ganze Thema mit Kinderaugen betrachtet, bekommt der Geduldsbegriff eine völlig neue Bedeutung.

Das Internet-Wissensportal WIKIPEDIA liefert die folgende Definition:

 „Das Wort Geduld (auch altertümlich: Langmut) bezeichnet die Fähigkeit, warten zu können. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld. Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen.“

Na dann kommen wir noch mal auf die Kinder zurück und stellen fest: Nichts stellt die Geduld der Kleinen mehr auf die Probe, als das „Warten aufs Christkind“. Natürlich können Kinder warten, auch auf den 24. Dezember. Aber für uns Eltern erweist sich die Zeit – sagen wir mal kurz nach Ende der Sommerferien bis Anfang Dezember – als eine der schwierigsten im ganzen Jahr, wenn es um die Zähmung der ungeduldigen Kleinen geht. Und wem haben wir das zu verdanken? Natürlich den Marketingstrategen der Süßwaren-Nikolaus-Lebkuchen-Spielzeug-Industrie.

Schokolade

Foto: www.goDentis.de

Na prima, vielen Dank!

Da erklären wir den kleinen Naschkatzen, dass Schokolade – also dieses Zucker-Fettgemisch mit Kakaogeschmack – nur an besonderen Tagen zum Speiseplan gehören sollte, damit die Zähne gesund bleiben und die Rollen in der Körpermitte noch als Babyspeck mit natürlichem Abbauvorgang bezeichnet werden dürfen. Und zu diesen besonderen Tagen gehört eben auch die Weihnachtszeit, in der verstärktes Naschen natürlich dazu gehört.

Wenn allerdings in den Regalen der Supermärkte die Schokoladenosterlämmer nahtlos zu rotbemantelten Weihnachtsmännern mutieren, haben wir nicht mehr viele Argumente. Da schwitzen und schmilzen die süßen Gesellen in ihren Alufolienmänteln bei gefühlten 30 Grad Außentemperatur und was erklären wir den Kindern? Nein, das hat alles noch nichts mit Weihnachten zu tun – die üben nur schon mal rechtzeitig für das große Fest in einigen Monaten? Keine gute Idee, zumal die einschlägigen kinderaffinen TV-Kanäle  ja auch rechtzeitig zum Sturm auf den elterlichen Geldbeutel und unsere Nerven blasen. Nein, wir müssen das Supersonderweihnachtsangebot der neuen GZSZ-Barbie-Familie nicht schon Ende September kaufen (natürlich tun wir genau das und legen die vier Trend-Puppen für Monate in den Keller, um sie dann zu vergessen und vielleicht als spontane Osterüberraschung im nächsten Jahr zu präsentieren).

Ach was regen wir uns auf! Bleiben wir doch einfach gelassen und üben uns in Geduld. Und mal ehrlich: Riechen wir nicht alle schon den süßen Duft der Weihnacht bei unseren täglichen Besuchen der Supermärkte und Shopping-Galerien im schönen Spätsommer. Und sind wir nicht alle schon voller Vorfreude auf das Fest der Feste, kurz nach Silvester? Na klar: Dann zeigen wir doch den Kindern wie es geht und stellen unsere Sehnsüchte und Wünsche einfach mal zurück.

Ok, die Zehnerpackung Christbaumkugeln und die Teelichter aus dem schwedischen Möbelparadies, die haben wir ja schon im Frühjahr besorgt.

Und die drei Schokonikoläuse für den Tag im Freibad? Reine Vorsichtsmaßnahme, denn eins ist klar: Weihnachten kommt – manchmal schneller, als man denkt.

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