Die drei besten Online-Marketing-Maßnahmen für 2013

Bei den folgenden drei Maßnahmen handelt es sich nicht um alltägliche Tipps. Mit diesen drei Aktionen können Sie sich effektiv von der lokalen Praxiskonkurrenz absetzen, da sie eben noch nicht gang und gäbe sind. Nutzen Sie dieses Zeitfenster jetzt und in diesem Jahr 2013, bevor es sich schließt.

Text: Jens Wagner | Geschäftsführer DentiCheck

  • Auf die erste Google-Seite durch Autoren-Beiträge

Suchworte wie „Implantate“ sind in Städten wie München hoffnungslos stark umworben. Eine nachhaltige Schaltung von Google-Adwords-Anzeigen kann schnell ernsthafte Summen (mehrere Hundert Euro pro Monat) kosten. Doch es existieren neue Möglichkeiten, die Ihre Praxis auch für solch hart umkämpfte Suchanfragen auf Seite eins der Google-Suchergebnisse bringen können. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels erhielt man bei einer Google-Suche mit „Implantate München“ oder auch „Implantate Hamburg“ auf der ersten Seite Ergebnisse mit dem Bild eines Zahnarztes.

Hierbei handelt es sich um sogenannte Autorenbilder. Google findet einen Artikel zu dem gesuchten Begriff im Internet und ordnet diesem das Autorenbild zu. Dieser Artikel kann auch auf Ihrer Praxishomepage liegen. Es geht sogar noch weiter: Lassen Sie den Artikel auf Ihrer Homepage bewerten, und Google kann die Bewertungsergebnisse finden und in Form von Sternen darstellen. So erscheint Ihr Suchergebnis für eine der meistgesuchten Begriffskombinationen nicht nur auf Seite eins bei Google, sondern auch noch mit Autorenbild und Bewertungssternchen. Besser geht es kaum.

  • Interessenten aus allen Portalen auf die eigene Homepage ziehen

Rund 89 Prozent aller im Rahmen einer Studie befragten Internetnutzer geben an, dass sie im Internet die Empfehlungen von Freunden und Familie verifizieren und das Internet als vertrauenswürdige Informationsquelle empfinden (www.coneinc.com; Studie „Online Influence Trend Tracker“ 2011). 87 Prozent aller befragten Internetnutzer geben an, dass positive Informationen, die sie im Internet finden, ihre Entscheidung für eine empfohlene Dienstleistung bestärken (siehe hierzu die gleiche Studie). Um es ganz klar zu sagen: Bewertungen sind kein nettes Accessoire, sondern mit der wichtigste Faktor für die Online-Reputation. Leider ist es sehr schwierig, sie in den eigenen Internetprofilen zu sammeln. Der Zahnarzt kommt nicht darum herum, seine Patienten direkt um Bewertungen zu bitten. Eine Aufgabe, die viele Zahnarztpraxen überfordert.

Anzuraten ist daher die Einbeziehung eines professionellen Dienstleisters im Bereich Bewertungsmanagement. So lassen sich nicht nur Kosten sparen, sondern ohne wesentlichen Aufwand für das Praxisteam oder den Patienten effektiv Bewertungen sammeln. Diese werden gezielt und strategisch kontrolliert auf den relevanten Bewertungsportalen verteilt. Diese Maßnahme zählt 2013 mit Sicherheit zu den effektivsten Möglichkeiten, Suchanfragen im Netz auf die eigene Internetpräsenz zu ziehen.

  • Facebook wird 2013 zum Empfehlungsportal – Vanity-URL sichern

Richtig, Facebook ist für Zahnarztpraxen ein zweischneidiges Schwert. Ohne richtige Strategie und viel Einsatz ließen sich bisher kaum Vorteile aus der Plattform ziehen. In diesem Jahr wird voraussichtlich alles anders: Facebook wird zum Empfehlungsportal. In jüngster Vergangenheit kam es vermehrt zu Tests, in denen Facebook „Orte“ mit bis zu fünf Sternen bewerten ließ. In Kombination mit der neuen „In der Nähe“-Funktionalität der mobilen Facebook-App (hier können lokale Suchanfragen gestellt werden – in die Ergebnisse können Bewertungen einfließen) scheint der Vorstoß von Facebook in Richtung Empfehlungsportal als sichergestellt. Auch wenn Sie noch keine volle Facebook-Strategie fahren wollen, sollten Sie sich jetzt den Namen Ihrer Praxis fest als Vanity-URL sichern.


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