Dentale Unternehmer im Netz: „Denn sie wissen nicht immer was sie tun!“

Wir alle kommunizieren im Netz – mal mehr oder weniger aktiv! Selbst die komplette Online-Verweigerung kann die Präsenz im Internet nicht verhindern. Wer den Menschen (Patienten), die sich für ein Unternehmen (Praxis) interessieren, den so wichtigen „ersten Eindruck“ verweigert und auf die Darstellung seiner Kompetenzen und Botschaften verzichtet, der kommuniziert auch im Netz. Denn auch durch Abwesenheit zu glänzen ist eine Form der Kommunikation!

Man kann nicht NICHT kommunizieren! Paul Watzlawick


Meinem letzten Workshop „DentalMediale Kommunikation“, der bei meinen Freunden von parsmedia in Magdeburg statt fand, lauschten Inhaber und Mitarbeiter aus fünf Zahnarztpraxen. Auch diesmal lautete meine erste Frage: „Wer von euch ist denn im Internet aktiv – und in welcher Form?“ – das Ergebnis der Umfrage bot wenig Überraschendes.

  • Praxis 1: Internetseite (muss optimiert werden) / Facebookseite / Google+ Profil
  • Praxis 2: Internetseite in Bearbeitung (offline)
  • Praxis 3: keine Aktivitäten im Netz
  • Praxis 4: keine Aktivitäten im Netz
  • Praxis 5: keine Aktivitäten im Netz

Wie gesagt – keine große Überraschung! Noch immer ist das Engagement von Zahnarztpraxen und Dentallaboren im Netz in Fällen unzureichend. Allerdings geht es hier nicht um Strategien in der Patientenkommunikation. Auch die Zusammenhänge verschiedener Instrumente der (Online)Kommunikation wurden und werden an anderer Stelle im Blog thematisiert.


Zu diesem aktuellen Blogpost hat mich ein anderer Artikel aus dem Blog „PR-Doktor“ inspiriert: „Ihre Online-Reputation: Pflicht oder Kür?“


Autorin Dr. Kerstin Hoffmann stellt klar, dass wir alle mehr oder weniger öffentliche Personen im Internet sind. Wir hinterlassen zwangsläufig unsere digitalen Spuren – zu diversen Gelegenheiten und auf unterschiedlichsten Plattformen. Glaubt ihr nicht? Dann gebt doch einfach mal euren Namen bei Google ein und schaut mal, wo ihr da so überall auftaucht.

Die Zahnärztin, der Zahnarzt und der Inhaber des Dentallabors stehen mit ihren Namen in der Regel auch für ihr eigenes Unternehmen – sie sind quasi ihre eigene „Onlinemarke“. Umso mehr erstaunt es mich jedesmal, wenn ich in Gesprächen in den Praxen und in meinen Workshops auf regelmäßiges Desinteresse an der eigenen „Online-Reputation“  – sozusagen dem eigenen Image im Netz – stoße. Natürlich gibt es auch hier immer wieder die entsprechenden Ausnahmen.

Aber selten treffe ich auf dentale Unternehmer, die wissen, ob und wie über sie im Netz gesprochen wird. Und das wird es: Auf Bewertungsplattformen, in Foren und natürlich in sozialen Netzwerken, wie Facebook, Twitter oder Fouresquare. Das eigene Image im Netz zu steuern, das ist eine Aufgabe, der sich jeder stellen sollte.

Online-Reputation www.zahnblog-zwischenraum.de

Dr. Kerstin Hoffmann hat dazu eine Grafik veröffentlicht, auf der ihr euren aktuellen Stand und mögliche Ziele der „Online-Reputation“ ablesen könnt. Als Basis nennt die PR-Expertin das Monitoring, die Überwachung des eigenen Namens oder des Unternehmens. Es geht weiter mit Aktivitäten auf fremden Plattformen und endet bei strategischer Kommunikation und Content-Marketing auf eigenen Plattformen.

Online-Reputation im Netz: PR-Doktor Dr. Kerstin Hoffmann

Online-Reputation im Netz: PR-Doktor Dr. Kerstin Hoffmann

Ich kann euch die Artikel im PR-Doktor nur ans Herz legen – und stehe euch bei der Umsetzung für eure dentalen Unternehmen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung!

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