Neue Dimension der seriösen Arztbewertung? DentiCheck kooperiert mit Fraunhofer-Institut!

Bewertungsportale haben nicht erst seit heute Hochkonjunktur: Hotels, Restaurants und andere gastronomische Einrichtungen stellen sich schon lange den mehr oder weniger eloquent vorgetragenen Meinungsäußerungen ihrer Gäste. Google und Facebook fordern ihre User immer intensiver zur Bewertung der besuchten Locations auf. Vor allem das Portal des Zahnarztsohnes Mark Zuckerberg mit dem „Gefällt-Mir-Daumen“ avanciert immer mehr zum wichtigsten Bewertungsportal – quasi durch alle Branchen!

Grafik: parsmedia - DentalMediale Kommunikation und Markenbildung

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Auch Ärzte und Zahnärzte werden regelmäßig auf den bekannten Portalen bewertet – immer mit der Frage verbunden: Sind die Kritiken wirklich echt?

Zu dieser Thematik habe ich einen spannenden Text bekommen, den ich euch gerne hier (unkommentiert) vorstelle. Es geht um die Möglichkeit, handschriftliche Bewertungen in der Zahnarztpraxis auf ihre Echtheit zu prüfen und dem Absender konkret zuzuordnen!

[etweet]DentiCheck und Fraunhofer-Institut![/etweet]

Heute besteht auf über 20 Internetportalen die Möglichkeit, Ärzte zu bewerten. Hierin liegt für Praxen eine Herausforderung, da Patienten nur selten auf die Idee kommen ihren Arzt zu bewerten. Die Dienstleistung DentiCheck vereinfacht das Sammeln von Arztbewertungen aus dem eigenen Patientenstamm, indem einem Patient die Arbeit der Bewertungsveröffentlichung im Internet abgenommen wird. Der Patient verfasst seine Bewertung auf einem Papierfragebogen und beauftragt DentiCheck mit der Veröffentlichung. Im Vordergrund steht hierbei nicht nur die Einfachheit für Patient und Praxis sondern auch die Manipulationssicherheit. Bereits heute sind alle Bewertungen durch die Unterschriften von Patient und Praxisteam sowie die Angabe der Patientennummer doppelt verifiziert und eindeutig rückverfolgbar.

Den Punkt Manipulationssicherheit hat DentiCheck nun noch einmal in den Vordergrund gerückt und arbeitet ab sofort gemeinsam mit dem Fraunhofer IGD (Visual Computing) in Darmstadt. Zukünftig wird jeder bei DentiCheck eingereichte Bewertungsbogen digitalisiert und mittels der Handschriftenerkennungs-Algorithmen des Fraunhofer Instituts analysiert. Die Möglichkeit zu systematischen Eigenbewertungen wird hiermit effektiv ausgeschlossen. DentiCheck war schon immer darum bemüht, einen möglichst sicheren Prozess zum Einholen von Arztbewertungen aus dem eigenen Patientenstamm anzubieten. Dies hat DentiCheck durch die Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer Institut nun noch einmal unterstrichen.

Autor: Jens Wagner, Geschäftsführer DentiCheck


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7 Kommentare zu "Neue Dimension der seriösen Arztbewertung? DentiCheck kooperiert mit Fraunhofer-Institut!"

  1. Ist das nicht schon der erste Schritt zur Manipulation, wenn jemand die Bögen sammelt? Wo werden dann die Bewertungen veröffentlicht? Hat der Patient die Wahl des Portals oder gibt er es gar vor? Und: Wer schreibt denn heutzutage noch (Bewertungen) von Hand? Und wer macht sich die Mühe der systematischen Eigenbewertung und dann auch noch von Hand? Zumindest kann so ja ein bischen von dem Glanz des Instituts auf einen selber abfärben…..

    1. Klaus Schenkmann sagt:

      Lieber Herr Dr. Klaas, danke für Ihre Meinung!

      Ich möchte zu Ihren konkreten Fragen an dieser Stelle keinen weiteren Kommentar abgeben – das sollte das Unternehmen selber übernehmen (die Anfrage habe ich gestellt).

      Nur soviel: Ich halte die Kooperation mit DentiCheck für gut und seriös und empfehle diese Form des Bewertungsmanagements auch gerne weiter (vor allem aufgrund der positiven Rückmeldungen aus den Praxen).

      Beste Grüße
      Klaus Schenkmann

    2. Jens Wagner sagt:

      Sehr geehrter Herr Dr. Klaas,

      immer wieder wird mir durch Zahnärzte berichtet, dass ihre Praxen vor der Herausforderung stehen, nur sehr selten von ihren Patienten bewertet zu werden. Bei Ihnen in Herrenberg und Umgebung sind beispielsweise gerade einmal 3 von ca. 30 Praxen etwas häufiger bewertet worden. Alle anderen Praxen verzeichnen gar keine oder nur zwei, drei Bewertungen. Gleichzeitig gewinnt das Thema an Relevanz. Das aktive Sammeln von Bewertungen stellt für viele Praxen schlicht die einzige Möglichkeit dar, mit dem Thema aktiv umzugehen (anstatt die Hände in den Schoß zu legen).

      Ich halte es persönlich aus vielerlei Gründen für völlig in Ordnung, ja sogar notwendig, Patienten direkt anzusprechen. Dies mag nicht für alle Praxen gelten – aber doch für viele. Wir unterstützen Praxen und vereinfachen das Sammeln von Bewertungen soweit es geht. Viele ältere Menschen schreiben lieber auf Papier. Dabei sind wir darauf bedacht einen möglichst seriösen und eben auch manipulationssicheren Prozess anzubieten. Wir glauben ehrlich gesagt auch nicht, dass jemand handschriftliche Eigenbewertungen schreiben wird. Dennoch wollen wir schon die Möglichkeit von vorne herein ausschließen. Die Investition in die Zusammenarbeit mit Fraunhofer ermöglicht dies. Und natürlich freuen wir uns über das Renommee des Instituts, weil dieses aus der Qualität desselben resultiert. Fraunhofer wird das Ergebnis dieses Projekts besser sicherstellen können als irgendein anderer uns bekannter Anbieter…

      Sollten Sie weitere Punkte vertiefen wollen, würde ich mich über ein persönliches Gespräch sehr freuen. Sie erreichen mich unter 06102 37063117.

      Ich wünsche eine angenehme Arbeitswoche und herzliche Grüße, Jens Wagner

      1. Vielen Dank für Ihre Antworten.

  2. Marius R. sagt:

    Sehr interessanter Beitrag. Leider werden sich Bewertungen doch auch weiterhin manipulieren, egal ob positive oder negative…oder täusche ich mich hier? 🙂

    1. Klaus Schenkmann sagt:

      Sicher werden Manipulationen nie zu vermeiden sein. Allerdings sollte es weitere Mechanismen seitens der Portalbetreiber geben, um Kommentare und Meinungen eindeutig zuzuordnen. Anonyme Bewertungen – ohne Verifizierung per Mail als Mindeststandard – darf es nicht geben.

      Ich frage mich persönlich immer, was es bringen soll, Bewertungen zu manipulieren. Egal ob Patienten oder Praxis – nur wahrhaftiges wirkt dauerhaft!

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