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Kosten als Markenkonzept: Besser positioniert über den Preis?
Warum dein Preis mehr kommuniziert als jede Imagebroschüre.
Preis als Filter: Warum Preiskommunikation Patienten sortiert
Viele Praxen kommunizieren ihren Preis nicht — aus Unsicherheit, aus rechtlichen Bedenken oder weil es sich nicht gehört. Dabei ist der Preis längst im Raum: als Frage beim Erstgespräch, als Schock beim HKP, als Google-Suche, bevor jemand überhaupt anruft. Klaus und Patrick zeigen, warum es sinnvoller ist, dieses Thema aktiv zu gestalten, statt es dem Zufall zu überlassen.
Der Kern: Ein Ab-Preis ist kein Preisschild, sondern ein Filter. Wer ihn liest und bleibt, hat schon verstanden, worum es geht. Wer abspringt, hätte spätestens am Stuhl für Unruhe gesorgt. Entscheidend ist aber, dass dieser Preis kein leeres Versprechen ist, er muss an jedem Touchpoint der Praxis eingelöst werden: von der Website über das Telefon bis zur Toilette.
Wer mit dem Gedanken spielt, seinen Preis stärker nach außen zu zeigen, sollte zuerst prüfen, ob die Praxis als Ganzes für dieses Versprechen steht. Preiskommunikation ohne Positionierung ist riskant. Umgekehrt kann sie einer klar aufgestellten Praxis helfen, die richtigen Patienten zu gewinnen und die falschen früh herauszufiltern.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Preis filtert, bevor du es tust: Wer seinen Preis kommuniziert, entscheidet mit, wer anruft — und wer es lieber lässt. Das erspart Beratungsgespräche, die ohnehin in einer Absage enden.
- Ab-Preis statt Fixpreis: Konkrete Pauschalpreise für komplexe Behandlungen sind rechtlich und inhaltlich riskant. Ein Ab-Preis mit Erklärung schafft Transparenz, ohne falsche Erwartungen zu wecken.
- Der Preis ist ein Versprechen: Wer sich über Qualität und Preis positioniert, muss das an jedem Punkt der Praxis durchhalten — von der Praxiseinrichtung bis zur Art, wie der HKP übergeben wird.
- Erst Positionierung, dann Preis: Wer noch nicht klar weiß, wofür seine Praxis steht, sollte nicht mit Preiskommunikation anfangen. Der Preis verstärkt, was schon da ist — er ersetzt keine Haltung.
- Patientenreise selbst durchlaufen: Der beste Test für Konsistenz ist der Perspektivwechsel. Wer die eigene Praxis einmal mit den Augen eines Neupatienten betrachtet, findet die Stellen, an denen das Versprechen bricht.
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