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#30

Plötzlich Chef: Everybody's Darling ist everybody's Depp

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Katzenkopf, der aus zersplitternden Papier-Fragmenten hervorbricht

Warum der Sprung von der Kollegin zur Vorgesetzten so oft schiefgeht – und was vorher klar sein muss.

Plötzlich Chef: Everybody’s Darling ist everybody’s Depp

Wenn aus der Kollegin die Vorgesetzte wird, verändert sich nichts an den Menschen im Team – nur die Rolle. Genau das wird am Anfang oft verwechselt. Wer versucht, es allen recht zu machen, vermeidet klare Ansagen und trifft keine Entscheidungen mehr. Das Ergebnis: schleppende Prozesse, ein Team, das trotzdem zum Chef durchmarschiert, und eine neue Führungskraft, die zwischen allen Stühlen sitzt.

Klaus und Ela zeigen, was vorher geklärt sein muss: ein klar umrissenes Aufgabenfeld, eine verbindliche Rückendeckung vom Praxisinhaber, und eine Person, die sich das auch selbst zutraut. Ohne diese Rückendeckung ist die neue Rolle laut Ela nicht zu halten. Am Ende geht es um den ersten Tag als Führungskraft – und um die ehrliche Frage, ob das eigene Team einen wirklich für einen guten Chef hält.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Rolle und Mensch trennen: Die Beziehung zum Team bleibt gleich, nur die Aufgabe ändert sich. Wer das vermischt, verliert beides.
  • Ohne Rückhalt vom Chef funktioniert keine mittlere Führungsebene: Wenn Mitarbeitende Entscheidungen am Vorgesetzten vorbei zum Chef tragen und der das durchgehen lässt, ist die neue Führungskraft handlungsunfähig.
  • Fachlichkeit ist kein Führungsnachweis: Wer fachlich stark ist, kann trotzdem als Führungskraft ungeeignet sein – und umgekehrt.
  • Der erste Tag entscheidet mit: Klare Ansagen zu Aufgabenfeld, Erreichbarkeit und dem, was sich ändert, geben von Anfang an Orientierung.
  • Der eigene Eindruck reicht nicht: Nur eine ehrliche, notfalls anonyme Rückfrage ans Team zeigt, ob die eigene Selbsteinschätzung als Führungskraft stimmt.

Recherchelinks zur Episode

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p11.parsmedia.info