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Spontan gefragt: Podcast für die Zahnarztpraxis – ernsthaft, Klausi?
Ein Podcast ist ein Add-on für Praxen, die ihre Hausaufgaben im Marketing gemacht haben.
Spontan gefragt: Podcast für die Zahnarztpraxis – ernsthaft, Klausi?
In einer Praxis ist viel Bewegung, ständig steht etwas Akutes an. Der Podcast landet auf der Prioritätenliste deshalb weit hinten. Darin sind sich Klaus und Patrick einig: Ein Podcast ist ein Add-on. Er setzt voraus, dass deine Praxis ihre Positionierung gefunden hat, weiß, worüber sie spricht, und eine klare Stimme hat.
Klaus würde keinen Podcast empfehlen, der jeden Tag erzählt, was in der Praxis passiert. Er setzt auf ein Nischenthema, das deine Praxis besonders macht, zum Beispiel die Ausbildung. Das muss kein wöchentliches Format sein. Das Konzept, das Klaus mit Produzent Sascha entwickelt hat, sieht zehn Folgen zu einem Thema als abgeschlossene Staffel vor.
Patrick ordnet den Podcast als Push-Kanal ein: Patienten suchen ihn nicht, sie bekommen ihn empfohlen, etwa von einer KI. Klaus sieht darin eine Chance, als glaubwürdige Quelle bei Google, ChatGPT, Claude oder Perplexity wahrgenommen zu werden. Belegen kann er das nach eigener Aussage nicht.
Was du mitnimmst: erst die Strategie, dann das Format. Audio lässt sich heute günstig produzieren und gibt auch Menschen eine Stimme, die nicht vor die Kamera wollen. Aus einer Aufnahme entstehen Blogartikel, Zitate für Social Media und kurze Videos. Patricks Fazit: Wenn deine Basics laufen, gehört der Podcast als Add-on in die Gesamtstrategie.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Ohne Strategie kein Podcast: Dein Podcast entsteht aus einer Idee, die aus deiner Marketingstrategie und Positionierung kommt. Format, Länge und Frequenz hängen danach an deinen Ressourcen.
- Niemand sucht den Zahnersatz-Podcast: Patienten gehen nicht zu Spotify und suchen nach einem Podcast zu ihrer Behandlung. Sie stoßen darauf, wenn ihn ein Chatbot oder Google empfiehlt.
- Die Stimme entscheidet über Sympathie: Wie jemand spricht, entscheidet mit über Sympathie oder Antipathie. In 20 Minuten Audio erzählst du mehr über dich als in einem Jahr Instagram-Feed.
- Eine Aufnahme liefert viel Content: Aus Transkript und Videoaufnahme entstehen Blogartikel, Zitate für Social Media und kurze Videos im Format 9:16. Das lohnt sich auch dann, wenn nur wenige zuhören.
- Audio für alle, die nicht vor die Kamera wollen: Azubis und Teammitglieder, die nicht gefilmt werden möchten, bekommen im Podcast trotzdem eine Stimme.
Links zur heutigen Episode
Studien und weiterführende Quellen
- ARD/ZDF-Medienstudie 2025
- Studie zu Podcast und Radio bei jungen Menschen
- Studie zur Nutzung von KI-Chatbots bei Gesundheitsfragen
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Kontakt zu Patrick und Klaus
- Patrick auf LinkedIn
- E-Mail an Patrick: [patrick.neumann@parsmedia.info
- Klaus auf LinkedIn
- E-Mail an Klaus: [klaus.schenkmann@parsmedia.info
- Telefonat mit Klaus: Termin buchen
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